BP Scholven-Norderweiterung und was dann?

Chemie Norderweitung Wenn es um die Chemie Norderweiterung geht, sollte man sich auch in Gelsenkirchen- Mitte seine Gedanken über die Erweiterung machen. Denn wenn bei Unfällen, Chemikalien erst einmal freigesetzt werden, spielen Entfernungen für sie keine Rolle. Barrieren gibt es für sie nicht und deswegen sollten sich alle Bürger aus Gelsenkirchen die Frage stellen: “Was auf dem östlichen Teil des Chemiestandortes Scholven durch die Norderweiterung in den nächsten Jahren passieren könnte“. Auch die Fraktion DIE LINKE hatte zur Norderweiterung Fragen, diese wurden von der Verwaltung sehr allgemein und nicht zu unserer Zufriedenheit beantwortet. Solange wir nicht wissen was auf dem Gelände zum guten Schluss wirklich gebaut wird, konnte die Fraktion DIE LINKE dem Bebauungsplan im Rat nur eine klare Absage erteilen. Denn wer weiß schon wie das moderne Werk der Zukunft aussieht und welche Gefahren es mit sich bringt. Deshalb ist es auch schwer zu verstehen, warum man BP einmal mehr, einfach eine Zusage zur Norderweiterung gibt. Wie z. B. Landschaft:“ Tiere und Pflanzen“. Was passiert eigentlich mit den Tieren und Pflanzen, die auf dieser Fläche ihr Zuhause gefunden haben. Wenn das Gelände bebaut würde bräuchten ansässige Tiere wie z.B. der Steinkautz, die Rauchschwalbe usw. eine neue Heimat und müssten sich letztendlich auf Wanderschaft begeben. Der Lebensraum für die Pflanzen würde ganz verschwinden und es kommt dadurch zu einen Eingriff in die Natur, der nicht mehr gut zumachen ist. Gesundheit: Erst Recht die Menschen die in direkter Umgebung zur Norderweiterung wohnen, sollten sich heute schon fragen, was die Erweiterung in naher Zukunft an Gesundheitlichen folgen mit sich bringen kann. Auch wissen die wenigsten Menschen, dass es auf denn Europäischen Markt ca. 100.000 Chemikalien gibt. Davon sind aber ca. nur 4% vorher auf ihre Umwelt und Gesundheitsverträglichkeit überprüft worden. Leider vergessen wir alle sehr oft wie gefährlich Chemikalien in unseren Leben wirklich sind. Arbeitsplätze bei BP Seit über die Norderweiterung diskutiert wird, wurden immer mehr Arbeitsplätze abgebaut. 2007 gab es noch 3.300 Jobs und heute nur noch ca. 2.100. DIE LINKE (vormals WASG) hat sich schon sehr früh mit der Modernisierung von BP befasst und kam zu dem Ergebnis, je moderner das Chemiewerk desto weniger Personal braucht es dann. Was dann auch für die anstehende Erweiterung zutreffend könnte. Chemie Pannen- Unfälle: Uns muss bewusst sein, das Chemie- Pannen überall passieren können! Hierzu empfehlen wir bei Google, Chemieunfälle einzugeben auch Wikipedia hat mit einigem zu diesem Thema aufzuwarten. Man wird danach sehr erstaunt sein, wie viele Chemieunfälle es alleine schon im Jahre 2009 gab. Wenn man übrigens die Katastrophenbewältigung von BP im Golf von Mexiko sieht, dann müsste den Verantwortlichen hier in Gelsenkirchen Angst und Bange bei dem Gedanken an eventuelle Störfälle werden. Zum Schluss noch etwas Allgemeines zum Bebauungsplan. Dieser sieht vor, das ein ca. 60 Hektar großes Areal zwischen der A52-Ulfkotter Strasse, Scholver Halde und „Auf der Kämpe“ für BP zu Verfügung stehen soll. Dafür sind dann ca. 45 Hektar für das Gewerbe gedacht.